
In früheren Kulturen wurden Frauen als Schöpferinnen und Bewahrerinnen des Lebens geachtet.
Die acht traditionellen Jahreskreisfeste unserer Ahninnen nehmen wir zum Anlass um Inne zu halten.
Mit allen Sinnen werden wir die Energie und Bedeutung der jeweiligen Jahreszeit wahrnehmen und gemeinsam ein Jahreskreisritual gestalten. Dabei lassen wir uns von den Überlieferungen unserer Ahninnen, von Göttinnenmythen und der Heilkraft der Elemente, Pflanzen, Bäume, Tiere und Steine und unseren eigenen Impulsen leiten und inspirieren.
Die Jahreskreisfeste bringen uns in Kontakt mit dem dem stetigen WANDEL, dem Wachsen, Blühen, Reifen und Vergehen. Sowohl das Wachsen, Blühen, Reifen und Sterben in der Natur, als auch das Zu- und Abnehmen der Sonnenkraft und das Erleben der Mondphasen, kann uns Symbol und Wegweiser sein auf unserem Entwicklungsweg, der nicht geradlinig sondern stets in Kreisen, Windungen und Spiralen verläuft.
Die Jahreskreisfeste möchte Männer und Frauen dazu einladen, diese als magische Feste zu feiern und sie dabei als einen tiefen spirituellen Weg zu entdecken, der alle Lebensthemen berührt.
Im Feiern und Nachspüren der 4 Mond- und 4 Sonnenfeste gelangen wir auf einfache Weise in Berührung mit unserer inneren Quelle von Kraft und Spiritualität.
Die 8 Feste im Jahreskreislauf sind dabei Stationen auf einem Weg zur eigenen
Mitte und zur Ganzheit; gleichzeitig dienen sie dir als Stationen einer Initiation
in die großen Mysterien des Lebens.
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Jahreskreisfeste 04. Februar 2012 24. März 2012 05. Mai 2012 23. Juni 2012 04. August 2012 22. September 2012 03. November 2012 29. Dezember 2012 jeweils: 11.00 - 16.00 Uhr |
Die Jahreskreisfeste können uns als ganzheitliches Modell,
sowohl für die unterschiedlichen Lebensfacetten als auch für die
stetige Wandlung und Veränderung unseres Lebens gute
Dienste erweisen...
... sie spiegeln in uns die Veränderungen der Natur
wie des Keimens, Wachsens und Blühens,
des Reifens und Vergehens
...dienen uns als heilsame und stärkende Erfahrungen
durch achtsame Erfahrungen in Form von von
Meditationsübungen, Ritualen, Tänzen, kreativen
Arbeiten, Phantasiereisen...
... führen uns ein in ein überliefertes Wissen unserer
Vorfahren in Verbindungen mit den Mythen der großen
Göttinnen und schenken uns neue Impulse zur
Entwicklung und Entfaltung unseres Seelenpotenzials
als Frau/Mann.
Die Feste sind wertvoll und heilsam, allein weil sie auf die Energien der jeweiligen Jahreszeiten ausgerichtet sind. In unterschiedlichen kreativen Ansätzen erfährst du dich am eigenen Leib, wie eng du mit dem Rhythmus der Natur verbunden bist und nichts voneinander getrennt ist.
Die tiefe Sicherheit die durch diese Verbundenheit mit allem entsteht bzw. spürbar ist, lässt dich dein Leben in unterschiedlichen Zyklen erfahren, leben und genießen.
Die 8 Jahreskreisfeste
Die Zeit um die Wintersonnenwende / YULE
Der Winterbeginn am 21. Dezember
Tiefste Dunkelheit und Wiedergeburt des Lichts
Fest der Rückkehr von Licht und Leben.
Innenschau, Verlangsamen, Nachdenken, innere Prozesse wahrnehmen, Neues empfangen.
Yule ist der Wendepunkt, ab dem die folgenden Tage wieder länger werden und das Licht über die Dunkelheit siegt, während der Winter seinen Übergang in den kommenden Frühling findet. Da es Winterzeit ist, die Zeit der Einkehr und Stille, ist Yule ein besinnliches und ruhiges Fest.
Wir nutzen diese Zeit, um über uns selbst, das vergangene Jahr und seine Erfolge, und das was wir lernen durften, nachzudenken. Auch beschäftigen wir uns mit der Frage: Was kündigt sich in der Dunkelheit, für das neue beginnende Jahr, Lichtvolles für für mich an?
Die Zeit um Brigid / IMBOLC
Das Lichtfest am 2. Februar – Visionssuche und Neubeginn
Reinigen, Entgiften, Platz für Neues schaffen, Inspiration, Visionssuche
Wir begrüßen das erste Frühlingslicht und das langsam in Gang kommende Leben. Die Pflanzen beginnen zu wachsen und so zeigen sich erste Frühlingsboten und Blümchen.
Imbolc ist ein Fest der Reinigung, des Lichtes und der Fruchtbarkeit.
Durch die Rückkehr der Sonne, die nun deutlicher spürbar wird, kehrt das Leben in die Natur zurück. Es ist jetzt eine gute Zeit, um zu reinigen, innen und aussen, Dinge loszulassen und Platz für Neues zu schaffen. Wir laden die Wachstumskräfte der Natur in unser Leben ein.
Die Zeit um die Frühlingstagundnachtgleiche / OSTARA
Der Frühlingsbeginn am 21. März – Gleichgewicht und Wachstumskraft
Alte Gewohnheiten aufgeben, Bewegung und Aktivität, Wachstum, Atmen, Säen.
Ab dieser Nacht sind die Tage länger als die Nächte. Nun können wir beginnen unsere Gärten und Felder und unseren inneren Garten zu bepflanzen.
Die vorherigen Feste waren eher besinnlich, doch jetzt feiern wir voller Lebensfreude und Enthusiasmus.
Wünsche für das kommende Sonnenjahr werden ausgesprochen, Hoffnungen und Erwartungen in den Hexenkessel gesprochen. Mit bunten Bändern und Eiern feiern wir das neue Leben und den Wachstum! Es ist jetzt die Zeit sich auf den Weg zu machen um Visionen umzusetzen und Potenziale freizulegen.
Die Zeit um Beltaine / Walpurgisnacht
Das Freudenfest zum 01. Mai – Sinnlichkeit und Lebensfreude
Kreativität, neue Ideen, Projekte und Beziehungen können jetzt angefangen werden, Sinnlichkeit, Erleben, Vereinigung - Synergie, Feuer, Liebe, Wachsen.
Beltaine, ist das grosse Fest des Lebens und der Liebe.
Es beginnt bei Sonnenuntergang des 30. April und dauert bis zum Sonnenaufgang des nächsten Morgens.
Wir springen über das Feuer, um uns zu läutern und Kraft zu tanken. „Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß“ ...
Die Zeit um die Sommersonnenwende / Litha
Der Sommerbeginn am 21. Juni – Höchste Sonnenkraft und Wendepunkt
Das Fest des Dankens für die bisherigen Gaben,
Volle Entfaltung, Muttergöttin, Fülle, Reifen lassen, Zenit, Naturerlebnisse
Wir feiern die Sommersonnenwende.
Das Licht hat endgültig über die Dunkelheit gesiegt. Die Sonne hat ihre grösste Kraft erreicht. Alles grünt und blüht.
Wir verbrennen Eiche und Fichte, werfen Kräuter ins Feuer um Glück, Erfolg und Gesundheit anzuziehen. Wir treten in Kontakt mit der Muttergöttin, um unsere Vorhaben zur vollen Entfaltung zu stärken.
Wo bedarf es in unserem Leben vielleicht noch eine Korrektur?
Die Zeit um Lammas / Lughnasad
Das Schnitterinnenfest am 02. August – Ernten und Kräuterweihe
Freuden- und Erntedankfest. Ein Fest des Wachstums und der Reife Zur vollen Reife kommen, Ernten, haltbar machen, bewahren, erstes Innehalten und reflektieren über das Jahr.
Lughnasad ist das erste von drei Erntefesten. Mabon ist das zweite, Samhain, das dritte.
Wir feiern die Ernte mit Tanz und gutem Essen. Feiern bei Brot, Korn, Apfelsaft und gemütlichem Beisammensein die Ernte des Jahres.
Wir beginnen uns innerlich auf die dunkle Zeit vorzubereiten, trennen uns von Altem und Überholtem.
Die Zeit um die Herbsttagundnachtgleiche / MABON
Der Herbstbeginn am 21. September – Reichtum teilen und danken
Wir feiern die Ernte der Früchte und des Obstes.
Wir bedanken uns für die reichen Gaben der Erde, Auswertung des Jahres / der Ernte, Wendepunkt.
Dieses Fest gilt nicht mehr dem Korn, sondern den Baumfrüchten, den Trauben und dem Wein.
Auch dieses Fest ist ein Fest mit Essen, Danken und Geniessen.
Wir denken über das Jahr nach, was wir gesät und geerntet haben und reflektieren darüber.
Ab heute sind die Tage kürzer als die Nächte.
Damit verschiebt sich der Fokus unserer Aufmerksamkeit nach innen, auf uns selbst, unser Heim und Haus. Wir danken auch für die Hilfe aus der geistigen Welt, die uns zugekommen ist und uns täglich zuteil wird.
Die Zeit um Samhain / Halloween
Das Dunkelheitsfest in der Nacht zum 01. November
Jahresende/ - beginn, Altes loslassen, Abschied nehmen, Ahnenkontakt, Sterben und Werden.
Wir gedenken unserer Ahnen und schließen mit Altem ab, damit Neues entstehen kann.
Wir begeben uns in die Zeit der Ruhe in den Winter.
Die Natur hat mittlerweile ihre Kräfte in das Erdinnere gelenkt. Auch wir sollten unsere Kräfte jetzt nach innen zentrieren, damit der Same im kommenden Jahr neu aufblühen kann.
Es ist ein Fest der Transformation und des Übergangs.
Jahreskreisfeste -
ein magischer
Heilungsweg ...
zyklischen und rhythmischen
Bewegungen, nichts bleibt wie es ist;
alles wiederholt sich und dennoch ist alles
immer wieder neu und einzigartig.







